Leider nein

Gerade eben hat es an der Wohnungstür geklingelt und ein Deutscher hat sogleich begonnen, mich ohne Punkt und Komma vollzuquatschen.
Ich bin ja nicht grundsätzlich dagegen, für gewisse Dinge zu spenden. Aber ich habe extrem etwas dagegen, wenn man mich zuhause dermassen überfällt und mir irgendwelchen Mist (diesmal irgendwelche Grusskarten in handlichen 18er Packungen à 56CHF!) andrehen will. Guter Zweck hin oder her, aber wann und wofür ich spende, das entscheide ich immer noch selbst zu meinen Bedingungen. Die Masche, hier als Contergan-Geschädigter aufzutauchen, und mir ein schlechtes Gewissen wegen meiner Gesundheit einreden zu wollen, finde ich zutiefst daneben.
Und ein Deutscher, der mit deutschem Verkaufsausweis für eine lokale Stiftung sammelt? Er war auch stark bemüht, etwas lokalen Kontext in seine Erzählung einzubauen. Der Motorradhändler weiter vorne habe schon gespendet, Pfarrer sowieso steht dahinter, blabla. Irgendwie sehr suspekt die Geschichte…

Kommentare

Bei mir war er am Pfingstmontag. Aber er durfte mir nicht mal erklären, was er verkaufen wolle …

Urs - Jun 8, 19:32

Macht wohl eine kleine Tour de Suisse… Der nächste Hausierer wird mir aber sicher nicht so viel Zeit stehlen können ;)

Thomas - Jun 8, 22:15

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen

|

Spardesign

Kategorien

Links

Suche

Meta

Textpattern Slug
Mac
Too Cool for Internet Explorer