back on air

Vor langer Zeit gab es einen Wirtschaftsinformatik Studenten, der ein paar freie Stunden seines Lebens mit bloggen füllte. Das Studium ist vorbei, die paar freien Stunden sind weniger, aber ich versuche mich wieder aufzuraffen und hier halbwegs brauchbaren Content zu liefern.

Ich schiebe die wirklich grossen Projekte zwar Wochenende für Wochenende vor mir her, aber diesmal habe ich mich doch dazu aufgerafft, auf meinem T61 die neuste Ubuntu Version 8.04 Hardy Heron zu installieren. Nachdem ich bei 7.10 mit der 64bit Version noch nicht glücklich war und nach zwei Monaten zu 32bit zurückgekrebst bin, versuche ich nochmal mein Glück mit 64bit. So weit funktioniert auch alles, das Flash Plugin ist kein Problem mehr und auch Java soll angeblich laufen.

Wirklich ärgern tue ich mich über Firefox 3. Das liegt nicht daran, dass es eine Beta Version ist, nein, es sind die neuen Features die mir Kopfschmerzen bereiten. Die neue Adressleiste ist furchtbar aufgebläht und verhält sich absolut irrational. Mit oldbar habe ich zwar schon eine Extension installiert, die mir wieder die vernünftige Firefox 2 Optik bringt, aber der Algorithmus zur Vervollständigung von URLs ist ziemlich daneben. Wenn ich beginne, eine URL einzutippen, die mit “gi” beginnt, dann brauche ich doch sicher nicht spiegel.de als ersten Vorschlag aus meiner History, sondern gefälligst gizmodo.com so wie sich das gehört…
Auch das neue Feature, Cookies, History und so weiter in SQLite Datenbanken zu stopfen, anstatt simple Textdateien zu verwenden wie bisher, stösst bei mir auf wenig Gegenliebe. Wenn ich auf die gleiche Platte, auf der das Firefox Profil liegt, mal rasch ein paar Giga Daten verschiebe, dann steht Firefox gern mal, weil er nicht mehr in seinen Datenbanken rumwuseln kann. Naja. Da werde ich wohl noch weiter in der about:config herumstöbern und so viel wie möglich von dem neuen Kram ausschalten. Wenn ich irgendwo konservativ bin, dann ist es mein Webbrowser.
Mit Gnome 2.24 wird dann Epiphany interessant, weil dann WebKit als Rendering Engine verwendet wird. Allerdings komme ich bei Epiphany nicht mit F6 in die Adressleiste und Backspace kann auch nicht als “zurück” Taste verwendet werden… aargh!

Nachtrag: FavLoc läuft nicht mit Firefox 3! Da wäre ich wirklich dankbar für Alternativvorschläge…

Boooom!

Ja BOOM es geht um ein Apple Produkt: Seit etwas über einem Monat nenne ich ein iPhone mein eigen. Ein Traumgerät, nur die ganze Unlock und Jailbreak Sache braucht etwas Zeit zum einlesen. Aber die ganze Bedienung über den Touchscreen ist schlicht ein Traum. Genauso müsste sich ein Tablet-PC bedienen lassen!
Heute habe ich mich nun endlich (ja Deny!) daran gesetzt, Musik aufs iPhone zu laden. Für Windows/Mac User ist das natürlich kein Ding, die nehmen einfach iTunes. Als überzeugter Ubuntu User liegt das für mich natürlich ausser Reichweite, also heisst es Dokumentationen zu studieren. Nach 10 Minuten läuft die Sache und ich transferiere Musik über WLAN auf das iPhone.
Ein wichtiges Feature fehlt noch: Coverflow, da beim ersten Versuch keine Cover aufs iPhone übertragen wurden. Aber eine kurze Rückfrage bei Dave bringt letztlich die Lösung und so kann ich nun auch den musikalischen Teil des iPhones voll ausnutzen.

Ach und von wegen BOOM: Mit der richtigen Ankündigung könnte Apple mich morgen schon wieder schwach werden lassen, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht daran.

Bravo CUPS

Eine weitere positive Überraschung nach dem Update auf Ubuntu 7.04: CUPS hat meinen HP Netzwerkdrucker automatisch erkannt, keine Eingabe von IP oder Modell nötig. It just works!

Feisty Fawn

Es ist mal wieder soweit, 6 Monate sind vorbei und am 19. April erscheint die neuste Ubuntu Version 7.04.
Entgegen meiner Angewohnheit habe ich diesmal etwas länger gewartet, um auf die neue Version umzusteigen, aber auch diesmal konnte ich nicht bis nach dem Releastermin warten.

Die Installation verlief erwartungsgemäss reibungslos: Keine Stunde Installationszeit inklusive Konfigurationszeit für X (Dualmonitor) und Fingerprintreader. Dazu kam dann noch etwa eine Stunde Daten sichern und wieder aufs Notebook laden, wie man wohl auch zu der Migrationszeit zählen sollte. Aber 2 Stunden für ein komplett eingerichtetes System können sich doch sehen lassen.
Jetzt bleibt nur noch Feintuning.

Positive Überraschungen hat es bereits gegeben:

doppeltes Glück

Ricardo hat mir mal wieder keine Chance gelassen: Nachdem mich Bami per Mail auf die Dell Aktion mit 25% auf das 24” Widescreen Display aufmerksam gemacht hatte, die ich zu meinem Selbstschutz schon lange verdrängt hatte, stöberte ich rasch in der entsprechenden Ricardo Kategorie und entdeckte ein wahres Schnäppchen: Den exakt selben Samsung 21” Monitor den ich schon besitze zur Hälfte des aktuellen Strassenpreises! Wahrlich ein Angebot, das man nicht ablehnen kann…
Heute bin ich nun rasch nach Lenzburg gerast gefahren, um das Teil abzuholen und nun steht er hier neben seinem Zwillingsbruder: Friedlich vereint, sich einen Gnome-Desktop über unglaubliche 3200×1200 Pixel teilend. Natürlich ist eine gute halbe Stunde für die Xorg Konfiguration draufgegangen, weil sämtliche gefundenen Anleitungen nicht länger unterstützte Optionen verwenden, aber egal: Es läuft und die definitive xorg.conf wird im Verlauf der Woche ihren Weg hierher finden.
Dass ein Dual-Monitor Betrieb über den DVI- und VGA-Port des MiniDocks möglich ist, hätte ich nicht zu hoffen gewagt, doch Heute stand das Glück auf meiner Seite.

kleine Applikationen mit grosser Wirkung

Es ist mal wieder Zeit für vernünftigen Content, deshalb stelle ich kurz zwei Programme vor, welche sich in letzter Zeit als äusserst nützlich bzw. unterhaltend erwiesen haben:

Zim
Ein Desktop Wiki – warum eigentlich nicht? Endlich eine schlaue Art, Dokumentationen und Notizen zu erfassen! Zim hat sich zu einer meiner wichtigsten Applikationen entwickelt. Neue Seiten sind schnell erstellt, die Verlinkung und Formatierung geschieht ebenso problemlos. Endlich Ordnung in den Notizen/Ideen. Die Wikiseiten werden als einfache, lesbare Textdokumente abgelegt und sind demnach auch ohne/nach Zim noch weiter nutzbar. Schlaue Sache!

Last Exit
Ein Player für Last.fm – ein Zug, auf den ich viel zu spät aufgesprungen bin. Dabei ist es so simpel: Last Exit öffnen, Music that sounds like Red Hot Chili Peppers hören und schon ist man einen Abend mit bester Musik versorgt. Und die Webseite von Last Exit sucht ja wohl ihresgleichen ;)

Ach ja, bei der “Recherche” zu diesem Beitrag (Riesensache!) habe ich gerade gemerkt, dass ich bei Zim einige Versionen hinterhergehinkt bin. Noch mehr Funktionen!

Ubuntu User #2624

Ich habe mich tatsächlich hinreissen lassen, dass ich mich bei einem solchen Counter eintrage und da stehts nun bei all dem anderen nutzlosen Meta-Kram: Ubuntu User #2624

The Ubuntu Counter Project - user number # 2624

Ich versuche aber weiterhin, den Ball flach zu halten und die Seite nicht mit diesen Buttons zu fluten ;)

VMware Server auf Ubuntu 6.06 Server

Nachdem letzte Woche mein Dell Server angekommen ist, konnte ich mich heute endlich meinem neuen Spielzeug widmen.

Als erstes wurde (wie könnte es anders sein) Ubuntu 6.06 Server aufgespielt. Erwartungsgemäss wurde alle Hardware einwandfrei erkannt und die Installation verlief völlig problemlos.

Mit Ubuntu als Basis konnte das nächste Projekt in Angriff genommen werden: VMware Server als purer Server, d.h. ohne dass auf dem Hostsystem ein X-Server läuft. Die zusätzlich zum puren Ubuntu Server System benötigten Pakete zur erfolgreichen Installation von VMware Server sind folgende:

Wenn es ein sinnvolles Metapackage für die paar X-Libraries gibt, wäre ich für jeden Hinweis dankbar.

Nach Installation dieser Pakete kann VMware Server problemlos installiert werden.

Die erste VM wurde bereits kreiert, ich schreibe diesen Eintrag gerade auf einer virtuellen Xubuntu Live-CD Umgebung :)
Die Performance ist genial, wenn ichs nicht besser wüsste, würde ich meinen, ich arbeite auf einem nativen System.

Erpel lähmt Feuerfuchs

In letzter Zeit war das Surfvergnügen mit Dapper getrübt: Firefox war brutal langsam, bis nur schon der Seitenaufbau beginnen konnte, vergingen Sekunden(!). Ich schob dies auf Launen meines Routers, obwohl ich diesbezüglich noch nie Probleme hatte.
Als ich heute mal testweise ein XP auf meinem Laptop gebootet habe, traf mich fast der Schlag: Firefox schleuderte mir die Seiten richtiggehend ins Gesicht!
Das kanns nicht sein. Also Dapper booten, Firefox starten und mal einen Blick in about:config werfen: Siehe da, network.dns.disableIPv6 war auf false gesetzt. Was ist denn das für eine dämliche default Einstellung? Meinen Firefox Zeit mit irgendwelchem IPv6 Mist verschwenden lassen? Weg damit, den Boolean auf true setzen und skins.be lädt wieder blitzschnell…

project count +2

Nachdem heute bereits ein iX Artikel die Liste ausstehender Projekte um einen Eintrag erweitert hat, kommt schon wieder das nächste interessante Betätigungsfeld…

Das klingt interessant und scheint sogar relativ problemlos zu funktionieren. Kommt noch dazu, dass man diese HP Thin Clients bereits für ~300 CHF bekommt.
Als Zeitrahmen für solche Spielereien ist momentan Sommer/Herbst angesetzt, also wird es etwas dauern, bis sich hier diesbezüglich etwas tut. Ergänzende Links wären aber willkommen!

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